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Hüft-TEP Implantation in der echten AMIS®-Technik

Der Ersatz des Hüftgelenkes ist der häufigste und erfolgreichste chirurgische Eingriff der Welt. Wir verwenden als einzige Klinik in Ihrer näheren Umgebung die echte minimalinvasive AMIS®-Technik. Im Gegensatz zu konventionellen Operationsmethoden ist die AMIS®-Methode äußerst gewebeschonend.

Entlang der natürlich vorgegebenen Verschiebeschichten des Körpers gelangen wir auf direktem Weg zu Ihrem Hüftgelenk. Es werden weder Muskeln noch Sehnen durchtrennt, sodass sich die Dauer der postoperativen Schmerzen, Ihr Krankenhausaufenthalt und Ihre Genesungszeit deutlich verkürzt. In der Regel können Sie Ihre neue Hüfte nach der Operation sofort voll belasten. Die gleichzeitige Versorgung beider Hüftgelenke ist in dieser Technik auf Wunsch und bei passender Indikation ebenfalls möglich.

Schnellere Rehabilitation
Die Rehabilitation beginnt noch am Tag Ihrer Operation. Die Physiotherapeuten besuchen Sie bereits am Abend des Operationstages und beginnen mit der Mobilisation. Sie dürfen aufstehen und auch schon mit dem Laufen an Gehstützen beginnen. Nach ein paar Tagen ist das Gehen auch ohne Gehstützen erlaubt. Es gibt so gut wie keine Verbote, dennoch sollten Sie in den ersten 12 Wochen nicht übertreiben. Die Implantate benötigen wie bei jeder anderen OP-Methode auch in etwa 3 Monate um in den Knochen einzuwachsen.

Schneller wieder aktiv
Mit der AMIS®-Methode ist die Rückkehr in den Alltag schneller möglich, eine postoperative Beckeninstabilität, wie sie bei konventionellen Operationsmethoden möglich ist, finden wir hierbei nicht.

Kleinere Narbe
Der Hauteinschnitt ist kürzer als bei konventionellen Operationsmethoden, es bildet sich weniger Narbengewebe.

Geringerer Blutverlust
Der schonende Zugang mit Erhalt der Muskulatur und Gefäßen reduziert den Blutverlust. Transfusionen sind äußerst selten, Blutgerinnsel in den Beinen (tiefe Venenthrombose) deutlich geringer.

Vermindertes Ausrenkrisiko (Luxation)
Durch den Erhalt der Muskulatur die das Hüftgelenk umgibt verbessert sich die Stabilität des Kunstgelenkes erheblich. Die AMIS®-Technik minimiert entsprechend das Risiko des gefürchteten Ausrenkens des Kopfes aus der Gelenkpfanne. Mit der AMIS®-Methode liegt das Ausrenkrisiko lediglich bei 0,5%. Bei einem klassischen hinteren Zugang  liegt das Risiko hingegen bei 3,4%.
 

  • Die Patienten sind nach der Operation häufig zu früh fit und trauen sich aufgrund der geringeren Schmerzen zu viel zu.
  • Bitte bedenken Sie: Auch die AMIS®-Hüfte bleibt ein operativer Eingriff. Völlig schmerzfrei geht auch diese nicht vonstatten. Sie benötigen aber deutlich schneller weniger Schmerzmittel.

  • Die Implantate benötigen insgesamt circa 3 Monate um in die Knochen fest einzuheilen. Bis dahin können und dürfen Sie schon sehr viel mehr als konventionell operierte Patienten, aber bitte übertreiben Sie es nicht. Je besser die Implantate einheilen können, desto länger halten diese.

  • Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose, um eine optimale Schmerzfreiheit und Muskelentspannung zu erreichen. Der Eingriff ist auf Wunsch oder bei vielen schwerwiegenden Begleiterkrankungen auch in einer Spinalanästhesie durchführbar.

  • Sie werden kontinuierlich nach neuester Technik überwacht und durch ein hoch kompetentes anästhesiologisches Team betreut. Alle Abläufe während der Operation sind durch unser Zertifizierungsverfahren kontrolliert, und gewährleisten maximale Sicherheit für Sie als Patient.

  • Während der Operation kontrollieren wir mithilfe eines hochmodernen Röntgenbildverstärkers die Lage Ihrer neuen Prothese, sodass die exakte Position der Komponenten gewährleistet ist.

  • Ziel der Operation ist ein stabiles, künstliches Hüftgelenk, das eine sofortige Vollbelastung erlaubt.

  • Im Anschluss der Prothesenimplantation erfolgt die Überwachung im Aufwachraum. Anschließend geht es zurück zur Station. Hier beginnen wir dann noch am Abend des Operationstages mit Ihrer Mobilisation.

  • Durch die hohe Kompetenz der verschiedenen Fachabteilungen des Hauses sind Sie als Patient auch bei schwerwiegenden Vorerkrankungen in besten Händen. Zeugen Jehovas bevorzugen aufgrund des geringeren Blutverlustes die AMIS®-Methode.

  • Um die Prothesenart und -größe vor der Operation festzulegen, werden spezielle Röntgenbilder angefertigt. Mit Hilfe der Planungssoftware wird das für Sie geeignete Implantat ausgewählt, sodass die Prothese intraoperativ individuell an Ihre anatomischen Gegebenheiten angepasst werden kann.

  • Für die Versorgung in AMIS®-Technik können verschiedene Prothesen verwendet werden, von der knochensparenden Kurzschaftprothese für junge Patienten, über das Standardimplantat mit ausgezeichneten Langzeitergebnissen in der OPED-Studie für Patienten im fortgeschrittenen Alter, bis hin zum langen Revisionsschaft für spezielle Bedürfnisse.

  • Wir verwenden moderne Gleitpaarungen, so werden alle Patienten mit einem Keramikkopf der neusten Generation versorgt.

  • Bei jungen Patienten, passender Indikation und guter Knochensubstanz nutzen wir Kurzschaftprothesen, um möglichst viel körpereigene Knochenmaterial zu erhalten.

EndoProthetikZentrum Datteln

Das EndoProthetikZentrum am St. Vincenz-Krankenhaus Datteln ist eine spezialisierte Organisationseinheit innerhalb der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Seit über 20 Jahren werden in dieser Klinik von einem erfahrenen und eingespielten Team Gelenkersatzoperationen durchgeführt.

Kontakt

Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie

Rottstraße 11
45711
Datteln
SEKRETARIAT: Bianca Kraus